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ORIGINAL Teilnehmer mit Badges inspirieren

Erfahren Sie, wie andere Benutzer Badges eingesetzt haben, um ihre Teilnehmer zu inspirieren und zum Lernen zu motivieren.

Lernen Sie Jill kennen: Theaterlehrerin

Anmerkung

Die Geschichte von Jill ist eine Zusammenstellung von Prozessen mehrerer Kursleiter, um Ihnen ein Badge-System im Ganzen vorzustellen.

„Lernen findet überall statt.“

Jill gibt Theaterkurse an einer Universität – vor Ort und online. Dabei ergänzt sie ihre Präsenzkurse durch Onlineinhalte. Darüber hinaus leitet sie das Theater der Universität und ist für die Produktionen der Spielzeit zuständig. Sie entwirft und baut die Kulissen und führt in jedem Semester Regie bei mehreren Theaterstücken und Musicals.

Normalerweise hat sie es mit vielen motivierten Studenten zu tun, die unbedingt mehr lernen möchten als das, was sie im Laufe eines Semesters in ihren Kursen anbieten kann. Bisher hat sie ihre Studenten mit hohem Zeitaufwand in Vier-Augen-Gesprächen persönlich und online in ihrem Lernprozess unterstützt.

Häufig hatte Sie das Gefühl, dass Sie „zusätzliche“ Kurse anbieten könnte, die zwar nicht die Anforderungen der Universität für einen Abschluss erfüllten. Die zusätzlichen Kurse könnten den Teilnehmern helfen, sich auf ihre Wunschberufe vorzubereiten. Aus diesem Grund entwickelte Sie ein unabhängiges Studium. Sie gab Informationen, Ratschläge, Feedback und vermittelte Kontakte. Sie half bei der Suche nach Organisationen, die Praktika anbieten, und bot Unterstützung beim Erstellen von Bewerbungsmappen, in denen Kenntnisse und Fähigkeiten optimal präsentiert werden.

Aktive Lernerfolge

Jetzt nutzt Jill die Funktionen des Achievements-Tools von Blackboard und bietet Teilnehmern die Möglichkeit, Abzeichen zu erwerben, um ihre Theaterkarriere voranzutreiben. Besonders stolz ist sie auf das Badge-System für Lichtdesign, das sie kürzlich für ihre Studenten entwickelt hat. Ihre Universität bietet zwei Einführungskurse zum Thema Lichtdesign an. Aber die Studenten verlangen nach mehr. Einige ihrer talentiertesten Theaterstudenten verfolgen eine berufliche Zukunft im Bereich Lichtdesign. Um diese ehrgeizigen Studenten nicht an andere Institutionen zu verlieren, wollte sie sowohl ihren Wissensdurst stillen als auch ihr Interesse wach halten. Sie wollte ihnen eine praktische Fähigkeit vermitteln, die sie in der realen Welt anwenden können.

Bei einem funktionierenden Badge-Qualifikationssystem haben Studenten die Möglichkeit, die angebotenen Entwicklungschancen bereits im Voraus zu sehen. Jill organisiert Badges in Gruppen, damit die Studenten ihre Fähigkeiten vertiefen und strukturierten Lernpfaden folgen können. Dank der Einteilung in Gruppen können sie Wissen in der gewählten oder von Jill empfohlenen Reihenfolge erwerben.

Manche Studenten sind ganz wild darauf, Badges zu erwerben. Die Badges spornen sie zum Lernen an und bieten eine Möglichkeit, Studenten zu binden. Andere Studenten können sich einen Überblick über die Anzahl und die Qualität der Badges verschaffen. Sie lernen die Schwierigkeitsstufen für den Erwerb der Badges kennen. Die Fähigkeiten ihrer Kommilitonen können sie bei der Produktion der Theaterstücke beobachten. Zuschauer, eine der Zielgruppen von Badges, werden dazu motiviert, ähnliche Lernpfade einzuschlagen. Jill und ihre Studenten haben erkannt, dass das Verdienen von Badges weit darüber hinausreicht, was die Universität in einem Semester oder Jahr anbietet. Die Studenten können lebenslang lernen und an jedem Punkt in ihrer Karriere Badges erwerben.

„Ein Abzeichen ist wie eine Tür.“ Wenn man sie aufstößt, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, weiterzulernen.“

Jill musste sich überlegen, wer ihre „Konsumenten” von Abzeichen waren: potenzielle Arbeitgeber und andere Studenten, die durch die Leistungen ihrer Kommilitonen motiviert werden könnten. Das Badge-System sollte aber auch von denen anerkannt und gefördert werden, die sie in das Netzwerk einbinden wollte, und denen, die Praktika und Mentoring anbieten können. All diese Personen stellen die langfristige Tragfähigkeit ihres Badge-Systems erst sicher.

Ihr vielschichtiges Zielpublikum im Hinterkopf, entwickelte sie Badges für folgende Aufgaben:

  • Beteiligung und Anerkennung der erworbenen Fähigkeiten

  • Technologie: Einige Studenten haben ihre eigene Lichtdesign-Software entwickelt.

  • Erarbeiten von Lichtkonzepten, Beleuchtungslayout und Wartung der Bühnentechnik

  • Koordination der Licht-Crew, Projektmanagement und Kalkulation von Produktionskosten

  • Einrichten tragbarer Beleuchtungssysteme und deren Installation

  • Teilnahme an Forschungsprojekten, Konferenzen und Workshops

  • Auszeichnungen und Anerkennungen bei Lichtdesign- und Theaterwettbewerben

  • Peer-Teaching/-Mentoring

  • Softskills wie Kreativität, Interaktivität und Teamwork sind alles Fähigkeiten, die mit Hilfe von standardisierten Tests nicht gut messbar sind.

Für jedes Badge gibt es Informationen zu Voraussetzungen, den Lernverlauf von Studenten und Links zu Fotos oder Arbeitsproben. Wenn die Studenten die entsprechenden Badges erworben haben, kann das zu einem abschließenden Badge für das Lichtdesign einer Bühnenproduktion der Universität oder zu einem Praktikum bei einer Broadway-Show führen.

Vorteile von Abzeichen

„Mit Abzeichen wird Wissen geprüft und werden Fähigkeiten nachgewiesen.“

Mit Badges kann Jill Beurteilung und Feedback viel enger mit dem Lernereignis verknüpfen. Durch den Erwerb von Badges werden Teilnehmer motiviert. Sie entschließen sich, weiterzumachen, um noch mehr zu lernen. Aufgrund der Qualität und Integrität der von Jill vergebenen Badges sind ihre Studenten bei Theatern besonders gefragt. Sie haben ein „Vertrauensverhältnis“ zu Jill und ihrem Badge-System aufgebaut. Sie legen großen Wert auf die Aussagekraft der Badges.

Jill hat ein einfaches Ziel Sie möchte Talente mit Chancen verbinden. Durch die Badges kann sie ihre Studenten dabei unterstützen, sich auf die individuellen Bedürfnisse bestimmter Arbeitgeber zu konzentrieren. Sie können sich genau die Kompetenzen aneignen, mit denen sie auf sich aufmerksam machen und einen Job finden können.

Die Studenten können sich in Bereichen Wissen und Fähigkeiten aneignen, die durch die regulären Kurse an der Universität nicht abgedeckt sind, und bekommen Anerkennung für ihr Engagement. Jill kann die Lernergebnisse und erworbenen Fähigkeiten mit Hilfe verschiedenster Tools auf eine Art festhalten, die in einem herkömmlichen, formalen Lernkontext derzeit nicht möglich ist.

Das Online-Portfolio und das Sammeln von Badges liefert potenziellen Arbeitgebern den Nachweis wichtiger Fähigkeiten, Interessen und Eigenschaften. Die erworbenen Badges spiegeln Umfang, Beherrschung und den Schwerpunkt der Fachkenntnisse des Teilnehmers wider. Egal, wer sich die Badge-Sammlung anschaut, er kann gezielt nach den Eigenschaften Ausschau halten, die er in einem künftigen Mitarbeiter, Praktikanten, Mentor oder Freiwilligen sucht.

Lernen Sie Connie kennen: Absolventin der Krankenpflege und tierassistierte Therapeutin

Auszug aus: „7 Dinge, die Sie über ... Abzeichen wissen sollten.“ Educause. Juni 2012. Web. 11. Juli 2013.

Connie hat vor Kurzem ihre Ausbildung in der Krankenpflege abgeschlossen und macht derzeit eine Weiterbildung zur Tiertherapeutin. Das Zentrum für Mensch-Tier-Beziehung an ihrer Universität hat einen neuen Studiengang eingeführt und bietet in Zusammenarbeit mit einigen gemeinnützigen Einrichtungen Möglichkeiten für ein ehrenamtliches Engagement der Studenten. Das Zentrum nutzt ein digitales Badge-System, das nicht nur die akademische Leistung der Studenten anerkennt, sondern auch ihre gemeinnützige Arbeit würdigt. Die Symbole oder Bilder der digitalen Badges werden in den ePortfolios der Studenten angezeigt. Dort erhalten Lehrkräfte, Kommilitonen, gemeinnützige Einrichtungen und potenzielle Arbeitgeber einen Einblick in die Interessen. Außerdem geben sie Auskunft über Umfang und Schwerpunkt des Fachwissens eines Studenten.

Connie macht mittwochnachmittags ein Praktikum beim örtlichen Zentrum für Autismus und Kommunikation (ZAK). Zusammen mit fünf weiteren ehrenamtlich tätigen Studenten plant und beaufsichtigt sie in diesem Quartal Ausflüge für sechs Kinder der Klassenstufe 5. Zudem beurteilen sie bei der Arbeit mit den Schülern die Wirksamkeit der Tiertherapie und schließen damit ein Forschungsprojekt in diesem Bereich ab. Zusätzlich zu den drei Kursstunden, die dafür angerechnet werden, erhalten die Praktikanten ein von der Universität gesponsertes Badge für Kind-Tier-Beziehungsarbeit. Darüber hinaus arbeitet Connie donnerstagnachmittags in einem örtlichen Reitstall und hat mit ihrem Arbeitgeber zusammen einen Besuch der Schüler des ZAK organisiert, um diese mit Pferden in Berührung zu bringen. Am Tag des Ausflugs übernimmt Connie das Satteln der Pferde und Ponys. Einige Kinder reiten auf durch Erwachsene geführten Pferden, andere besuchen ausgewählte Tiere, wie Connies erfahrenes Therapiepferd, Raindance.

Bis zum Semesterende hat sich Connie Badges für Kind-Tier-Beziehung, ehrenamtliche Tätigkeit und gemeinnütziges Projektmanagement verdient. Auch ein Badge, das sie für den dritten Platz in einem nationalen Dressurwettbewerb gewonnen hat, kann neben den von der Universität verliehenen Badges angezeigt werden. Die Badges der Universität enthalten Links zu Webseiten, auf denen die jeweiligen Inhalte erläutert, ihre Anforderungen aufgeführt und das Datum vermerkt ist, an dem sie zuerkannt wurden. Connie kann ihre gesamte Badge-Sammlung über eine einfache Online-Schnittstelle verwalten und festlegen, welche in ihren privaten und beruflichen Netzwerken und in ihrem e-Portfolio sichtbar sind.

Meet City Museum: Abzeichen für Ökokompetenz

Ein Stadtmuseum hat ein Badge-System entwickelt, um Begeisterung, Interesse und Motivation zu wecken, etwas über die Gemeinde im Umfeld des Museums zu lernen. Die Verantwortlichen wollten junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und ihr Selbstbewusstsein in theoretischer und praktischer Wissenschaft stärken. Der Grundgedanke war, Technik und Badge-System unter einen Hut zu bringen. Die Besucher sollten das Museum mit Hilfe von Handys erkunden und für das Wissen und die Fähigkeiten, die sie erworben haben, Badges erhalten.

Dabei konnten die Organisatoren feststellen, wie das Sammeln der Badges die Jugendlichen auf zweierlei Art anspornte. Die guten Schüler liebten die Herausforderung und wollten möglichst alle Badges verdienen. Sie konnten es kaum erwarten, Fähigkeiten zu entdecken, die ihnen neu waren, und die zugehörigen Badges zu bekommen. Viele schufen sich entsprechend ihren Interessen ihre eigenen Lernpfade. Aber auch die schwächsten Schüler waren hoch motiviert. Durch Organisationsmappen konnten die Aufgaben zum Badge-Erwerb besser an das Niveau und die Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst werden. Mit jedem erfolgreich verdienten Badge genossen sie die öffentliche Anerkennung, die sie nicht kannten.

In den Organisationsmappen konnten sie ihre Museums-Badges zusammen mit anderen Badges aus ihren wissenschaftlichen Kursen an der Schule präsentieren. So konnten die Schüler mit Hilfe des Badge-Systems für Wissenschaftskurse geworben werden, die sie interessierten und für die sie bereit waren. Inspirierte Lehrer suchten nach weiteren Wegen, das Interesse an der Wissenschaft zu wecken. Z. B. in Form von Ausflügen und Ortsterminen in Labors, mit der Möglichkeit, echten Wissenschaftlern über die Schulter zu schauen.

Im Museum wird der Erwerb von Badges spielerisch in den Lernprozess integriert, beispielsweise durch das Erlernen von Inhalten oder Fähigkeiten, das Überwinden von Herausforderungen, das Sammeln von Punkten und durch den Wettbewerb mit anderen. Diese Videospielelemente wecken Begeisterung, Interesse und Spaß bei allen Beteiligten, sogar bei denen, die noch nie ein klassisches Videospiel gespielt haben.

Lernen Sie Catherine kennen: Answer Guru

Auszug aus: Young, Jeffrey R. „Online erworbene Abzeichen stellen eine Herausforderung für traditionelle Hochschulabschlüsse dar.“ The Chronicle of Higher Education. Jan. 2012. Web. 14. Juli 2013.

In Biologie ist Catherine Lacey ein „Level 40 Hero“. Das ist ihr Ranking auf OpenStudy. Dort verbringt die Studentin der Universität von Western Australia bis zu 30 Stunden pro Woche damit, Schülern aus aller Welt Fragen zu ihren Hausaufgaben zu beantworten. Das Level gibt Auskunft über die auf der Website verbrachte Zeit, und „Hero“ ist das Badge, das am schwersten zu verdienen ist. Stellt man sich Hausaufgabenhilfe als Spiel vor, hat sie die Höchstpunktzahl geknackt.

Zum ersten Mal stolperte die 20-Jährige beim Surfen über die Website von OpenStudy. Als eine Antwort, die sie mal kurz aus dem Ärmel schüttelte, ihr eine Medaille einbrachte, die ihr zeigte, dass ihr Wissen einem verzweifelten Schüler das Leben gerettet hatte, war sie Feuer und Flamme. „Ich sagte mir, wow, es gibt Leute, die mich für schlau halten“, erinnert sie sich. Als sie immer mehr Zeit auf der Website verbrachte, „fing es an, Erfolgserlebnisse zu hageln“, sagt sie. Jetzt hat ihr alter Ego auf OpenStudy, TranceNova, eine beachtliche Sammlung an Badges für Verdienste angehäuft, sogar eines dafür, dass sie Leuten aus den kostenlosen Biologiekursen des MIT geholfen hat.

Sie erhält keinerlei Bezahlung für die Zeit, die sie auf der Site verbringt. Ein Gehaltsscheck wäre eine Ehre, aber damit würde sich die tolle Erfahrung wie Arbeit anfühlen, sagte sie mir. Für mich ist das keine Arbeit, eher wie mit Freunden ins Kino zu gehen. Mit Freunden auszugehen ist etwas, das sie nicht so häufig tut (sie bezeichnet sich selbst als „nicht so gesellig“), für Ms. Lacey ist die Website also ein wichtiges Tor in die Außenwelt.

Bisher steht dieses Heldenabzeichen nicht im Lebenslauf der Teilnehmerin, aber sie könnte es hinzufügen, falls sie sich jemals auf eine Lehrstelle bewirbt. „Es ist ein Maß dafür, wie viel Zeit und Mühe ich in diese Angelegenheit investiert habe und was andere Menschen von mir halten.“

Digitale Badges machen die Leistungen und Erfahrungen Einzelner, sowohl online als auch offline, für jedermann sichtbar, auch für potenzielle Arbeitgeber, Lehrpersonal und Communitys.

Lernen Sie Purdue kennen: Nanoelektronik

Auszug aus: Carey, Kevin. „Show Me Your Badge.“ (nur Englisch) New York Times. 12. Nov. 2012. Web. 14. Juli 2013.

Am Ende von Fundamentals of Atomic Force Microscopy, einem kurzen Online-Kurs der Purdue University, erhalten Teilnehmer, die mindestens 60 Prozent der Abschlussprüfung erreichen, eine E-Mail mit einer angehängten Datei. Diese enthält das Bild eines blau-weißen Kreises mit rund 2,5 cm Durchmesser, auf dem ein stilisiertes Rasterkraftmikroskop abgebildet ist, das einen Laserstrahl über einen Cantilever in eine Fotodiode lenkt. So fotografieren und vermessen Wissenschaftler sehr kleine Dinge (im Nanobereich).

Bei dem Bild handelt es sich um ein digitales Badge.

Teilnehmern wird die Zeit, die sie in Praxisübungen, in realen Situationen, bei der Arbeit an ehrenamtlichen Projekten sowie mit Praktika verbringen, anerkannt. Darüber hinaus werden auch Erfahrungen gewürdigt, die in studentischen Organisationen gesammelt werden. Kursleiter und Berater können Teilnehmern für Kompetenzen und Wissen digitale Badges verleihen.

Außerdem vergibt die Purdue University Badges für erfolgreich absolvierte Kurse über nanoHUB-U. Dabei handelt es sich um eine Reihe von kurzen Kursen in Nanotechnologie, die online für ein internationales Publikum angeboten werden.

Lernen Sie Carnegie Mellon kennen: Robotik

An der Carnegie Mellon University können Studenten Onlinekurse in Robotik und Informatik belegen, in deren Verlauf sie sich Badges verdienen können. Ein Badge dafür, dass sie Robotern beibringen, sich zu bewegen, und ein weiteres für die Betätigung der Bewegungssensoren von Robotern. Im Anschluss an die Kursstudien können sie ein Abschluss-Badge erwerben, das ihnen allgemeine Kenntnisse in der Programmierung von Robotern attestiert.

Weitere Informationen

Wie nutzen andere Institutionen Badges?