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Positionieren von Ally

Bevor Sie Ally in Ihrer Institution einführen oder wieder einführen, sollten Sie sich überlegen, wie Sie darüber kommunizieren wollen. Dabei geht es nicht so sehr um die Kommunikationsmethode, sondern vielmehr um die Worte, die gewählt werden, um Ally zu beschreiben, und darum, wie sie dazu beitragen können, ein stärkeres, zugänglicheres Lernumfeld für alle Teilnehmer zu schaffen.

Lassen Sie uns die Art und Weise, wie wir über Ally sprechen, als das Was, das Wer und das Warum betrachten.

  • Das „Was“ spricht das an, was Ally ist. Wie würden Sie Ally für andere definieren oder beschreiben?

  • Das „Wer“ bezieht sich darauf, wem Ally dient und wie (kurz und bündig).

  • Das „Warum“, vielleicht das wichtigste von allen, spricht den übergeordneten Grund an, warum wir all dies tun – um ein barrierefreies und integratives Lernumfeld zu schaffen, das alle Teilnehmer willkommen heißt und unterstützt.

Das Was

Verwenden Sie die folgende Definition von Ally als Ausgangspunkt für die Entwicklung Ihres persönlichen „Was“ von Ally. Denken Sie daran, dass es wahrscheinlich auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten sein muss, aber es sollte kurz und klar sein.

Beispiel: Ally ist ein digitales barrierefreies Tool, das in Ihr Lernmanagementsystem (z.B. Blackboard, Canvas, D2L Brightspace oder Moodle) eingebettet ist und dazu dient, digitale Kursinhalte barrierefrei und integrativ zu gestalten.

Das Wer

Nutzen Sie die folgende kurze Zusammenfassung der Ally-Funktionen je nach Benutzerrolle.

  • Teilnehmer: Ally generiert automatisch alternative Formate von Lerninhalten (z. B. Audioversionen, übersetzte Versionen, OCR-PDFs, BeeLine Reader, Braille Ready File-Formate usw.).

  • Kursleiter: zur Unterstützung einer zugänglichen und inklusiven Pädagogik stehen den Kursleitern die folgenden Funktionen zur Verfügung:

    • Alternative Formate: Genau wie die Teilnehmer haben auch die Kursleiter Zugriff auf die alternativen Formate für digitale Inhalte.

    • Kursleiter-Feedback: Ein dynamischer Bericht, der Probleme mit der Barrierefreiheit in einzelnen Inhalten (z. B. Word-Dokumenten oder PPTs) aufdeckt und dann den Kontext und die Anleitungen liefert, die zur Behebung dieser Probleme erforderlich sind.

    • Bericht zur Barrierefreiheit von Kursen: Ein dynamischer Bericht, der die Gesamtbewertung der Barrierefreiheit eines gesamten Kurses in Blackboard, eine Aufschlüsselung des Inhalts (Anzahl der PPTs oder Word-Dokumente) und drei angeleitete Korrekturmaßnahmen enthält.

  • Administratoren: Administratoren dabei zu unterstützen, sicherzustellen, dass ihre Institution Barrierefreiheit digitale Inhalte produziert, bietet der Institutionsbericht umfassende Nutzungsdaten auf institutioneller Ebene, mit dem Ziel, die Barrierefreiheit von Kursinhalten insgesamt zu verbessern und zu verstehen, wie Ally genutzt wird.

Das Warum

Das „Warum“ von Ally und die Barrierefreiheit im Allgemeinen ist wohl die wichtigste Komponente. Dies zeigt, warum Barrierefreiheit so wichtig ist und wem sie direkt nützt.

Ally basiert auf den Prinzipien des Universal Design und des Universal Design for Learning, sodass alle Teilnehmer davon profitieren können. Die alternativen Formate sind zwar behindertengerecht konzipiert, kommen aber auch Menschen ohne Behinderung zugute (Universal Design). Ally betont Autonomie, Befähigung, Inklusivität und persönliche Wahlmöglichkeiten durch jede seiner Funktionen, insbesondere aber durch seine alternativen Formate. Durch die Beseitigung von Barrieren für den Zugang trägt Ally dazu bei, ein gerechteres Bildungsumfeld zu schaffen, in dem alle Teilnehmer die Mittel haben, die sie für den Erfolg benötigen.

Für Kursleiter ist digitale Barrierefreiheit unerlässlich, um integrative Lernumgebungen zu schaffen, in denen alle Teilnehmer uneingeschränkt teilnehmen und erfolgreich sein können. Ally stellt sicher, dass digitale Inhalte von allen Teilnehmern genutzt werden können, auch von solchen mit Behinderungen, und spiegelt das Engagement einer Institution für Gerechtigkeit und universelles Design wider. Ally hilft nicht nur dabei, Probleme mit der Barrierefreiheit in Kursmaterialien zu erkennen und zu beheben, sondern dient auch als Schulungstool für Kursleiter. Durch die Bereitstellung von kontextbezogenen Anleitungen, Erklärungen und Ressourcen hilft Ally den Kursleitern, das „Warum“ hinter der Barrierefreiheit zu verstehen und dauerhafte Fähigkeiten zu entwickeln, um mehr integrative Inhalte zu erstellen. Diese Doppelrolle – angeleitete Unterstützung und kontinuierliche Weiterbildung – macht Ally zu einem starken Motor des kulturellen Wandels hin zu einer barrierefreien und gerechteren Bildung.

Für die Administratoren geht es bei Ally um mehr als nur um einzelne Dokumente. Es geht darum, die institutionelle Kultur so zu verändern, dass Inklusion und Barrierefreiheit Vorrang haben. Durch die Integration von Barrierefreiheit in die alltägliche Lehrpraxis und die Bereitstellung von umsetzbaren Erkenntnissen auf jeder Ebene hilft Ally den Institutionen, von einem reaktiven Ansatz zur Verbesserung von Inhalten und digitaler Barrierefreiheit zu einem proaktiven Ansatz überzugehen. Dieser Wandel unterstützt nicht nur die rechtliche und ethische Verantwortung, sondern treibt auch die Innovation beim Lehren und Lernen voran und schafft eine flexiblere, reaktionsschnellere und menschenzentrierte Bildungserfahrung für alle Lernenden.